Fliegergemeinschaft Hangelar

... gute Nachbarschaft

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Nikolaus 2016

Am 11. Dezember 2016 haben wir zum 51. Mal das Nikolausfest am Flugplatz Hangelar gefeiert. Bei schönem Wetter sind ca. 400 Kinder zusammen mit Ihren Eltern und Verwandten der Einladung gefolgt und waren am Flugplatz zu Gast. Dies ist ein neuer Besucherrekord. Der Nikolaus kam zusammen mit zwei Engeln mit dem Hubschrauber eingeflogen. Es wurden Lieder gesungen und Gedichte aufgesagt. Jedes Kind bekam eine reichhaltig gefüllte Nikolaustüte geschenkt.
Die Presse hat umfangreicht berichtet (u.a. der KSTA), ein kurzes Video ist im Facebook Auftritt der WDR Lokalzeit zu sehen. Die Freude und Begeisterung der Kinder ist deutlich zu sehen. In Summe eine sehr schöne Veranstaltung. Die Fliegergemeinschaft dankt allen Helfern, Spendern und Unterstützern für ihren Beitrag!
Link zum KSTA Artikel:

http://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/sankt-augustin/flughafen-hangelar-nikolaus-landete-mit-hubschrauber-und-zwei-engeln-25268480

Link zum WDR/Facebook Spot:

https://www.facebook.com/wdrlokalzeitbonn/videos/1515531348462317/

 

 

Historischer Film zur Zeppelinlandung in Hangelar

In den dreißiger Jahren waren die Zeppeline die großen Stars am Himmel. Langstrecken wie z.B. über den Nordatlantik konnten Nonstop zurückgelegt werden. Flugzeuge waren erst viel später zu solchen Flügen in der Lage. Die deutschen Zeppeline waren technologisch führend zu dieser Zeit.

Am 22. April 1930 besuchte das Luftschiff „Graf Zeppelin“ Hangelar. Über 150.000 Besucher kamen zur Landung an das Hangelarer Flugfeld. Es war bekannt, dass eine Filmdokumentation des Besuches existierte, die jedoch als verschollen galt.

2006 wurde ein Fragment erstmals vom Stadtarchiv Sankt Augustin gezeigt. Durch einen Fund auf einem Flohmarkt und nach einer umfangreichen Restaurierung konnte am 03. März 2016 der vollständige, elfminütige Film im Stadtarchiv gezeigt werden. Dort besteht weiterhin nach separater Vereinbarung die Möglichkeit zur Präsentation des Films.

 

Platzrundenkarte

Im Jahr 2012 haben wir erstmalig unsere Übersichtskarte zur Platzrunde am Flugplatz Bonn-Hangelar veröffentlicht. Den Piloten soll damit der Anflug auf den Flugplatz erleichtert werden. Neben der für die Flugdurchführung verbindlichen Karte in Luftfahrerhandbuch hebt unsere Karte die für die Orientierung maßgeblichen Gebäude und Geländemerkmale hervor, die im Luftfahrerhandbuch nur bedingt dargestellt werden.

Die Karte wurde seit 2012 mehrmals nachgedruckt und am Flugplatz in Hangelar verteilt. Zur Flugsaison 2015 haben wir die Karte leicht überarbeitet. So ist die Darstellung der Einflüge in die Platzrunde - zur Orientierung nicht unbedingt erforderlich - entfallen und die Abflüge aus der Platzrunde wurden jetzt separat dargestellt.

Die Karte kann hier als PDF-File heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare sind an der Tankstelle und in den Vereinen und Schulen am Platz verfügbar.

 

Segelflieger vom Flugplatz Bonn-Hangelar sind auch 2014 wieder sehr erfolgreich

Von der Öffentlichkeit meist unbemerkt betreiben Segelflieger am Flugplatz in Hangelar ihren nahezu lautlosen Sport. Zählt man alle erflogenen Kilometer zusammen, umrundeten sie im letzten Jahr fast 3 Mal den Erdball und das nur mit der Kraft der Sonne.

Ihr Heimatflugplatz ist ein interessanter Ausgangspunkt für Streckenflüge zu den thermisch günstigen Gebieten wie Eifel, Hunsrück, Taunus, Westerwald und Sauerland. Bei guten Wetterlagen sind Flüge südlich um die große Kontrollzone Frankfurt herum machbar, so dass es über das Saarland in die Pfalz, über den Odenwald zur Rhön und über den Thüringer Wald bis ins Weserbergland gehen kann. Die meisten Flüge führen allerdings über die Eifel, zum Moseltal, über den Rhein in Richtung hessisches Bergland und ins südliche Sauerland.

Die in Hangelar beheimateten Segelflugvereine Aeroclub Bonn-Hangelar und der Luftsportverein Bonn Rhein-Sieg kommen zusammen auf rund 500 aktive und passive Mitglieder. Viele Piloten beteiligen sich an zentralen und dezentralen Wettbewerben und erreichen dort beeindruckende Ergebnisse.

Die Starts erfolgen primär an der Winde, aber Flugzeugschlepp kann ebenfalls organisiert werden.

Dezentraler Wettbewerb / Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug:

Um an der dezentralen Deutschen Meisterschaft im Streckensegelflug (DMSt) teilzunehmen melden die Segelflugpiloten ihre Flugaufzeichnungen an eine zentrale Datenbank. Der Nachweis erfolgt heute durch einen elektronischen Logger, der die Wegdaten per GPS aufzeichnet. Jeder geflogene Kilometer zählt pauschal einen Punkt. Eine vorherige Anmeldung im Flugdatenrekorder und eine erfolgreiche Durchführung des Fluges bringen zusätzliche Boni. Um die reine Pilotenleistung zu bestimmen, ist jedem Flugzeugtyp ein Index zugeordnet, der in die Berechnung der endgültigen Punktezahl des Fluges mit eingeht. Eine Liste der Indizes aller Flugzeugtypen wird vom Deutschen Aero Club veröffentlicht. Die Flüge werden über ein Jahr hinweg gesammelt und ausgewertet und erst am Ende der Saison steht das Ergebnis fest. Gewertet wird nach verschiedenen Disziplinen (z.B. Junioren, Einzel-, Mannschafts- und Vereinswertung), in verschieden Klassen (z.B. Club- Standard-, Renn-, 18m- und Offene Klasse) und nach verschiedenen Gebieten (Bundesland, Deutschland, Europa, Weltweit).

Im Jahr 2014 meldeten 48 Piloten aus beiden Segelflugvereinen 546 Streckenflüge an. Dabei zählten auch Flüge, die nicht in Hangelar begannen oder endeten. Zusammen erflogen die Piloten des Aeroclub Bonn-Hangelar nach DMSt-Regeln eine Strecke von 105461 km und die Piloten des LSV Bonn Rhein-Sieg 24643 km.

In der Vereinswertung der DMSt belegte der Aeroclub Platz 2 in der NRW-Wertung. Der LSV erreichte hier Platz 22 von 118 Vereinen, die insgesamt für NRW gestartet sind. In der Deutschlandwertung erreichte der Aeroclub Bonn-Hangelar Platz 14 von über 640 Vereinen.

Die weiteste Strecke ab Bonn-Hangelar (767 Kilometer) flog am 1.07.2014 Björn Gintzel mit einer LS 8. Am gleichen Tag flog Ullrich Matterstock mit einer ASH 25 eine Strecke von 744 Kilometern. Am 31.05.2014  flog Carl Schönherr in der gleichen Maschine eine Strecke von 761 Kilometern und Thomas Lebelt auf einem Discus 715 Kilometer. Mehr als 700 Kilometer erreichte am 3.05.2014 auch Jahn Loth auf einem Ventus 18m (728 km).

Die erfolgreichsten Piloten aus Bonn-Hangelar sind nach DMSt-Regeln in der deutschlandweiten Einzelwertung:


* Björn Gintzel mit 2660 Punkten in der Standardklasse, Platz 25
* Carl Schönherr mit 2584 Punkten in der Offenen Klasse, Platz 26
* Thomas Lebelt mit 2573 Punkten in der Standardklasse, Platz 30
* Michael Otzipka mit 2345 Punkten in der Clubklasse, Platz 39


Zentrale Wettbewerbe / Meisterschaften und Qualifikationen:

Die Deutschen Meisterschaften bilden den nationalen Höhepunkt im Wettbewerbskalender. Dabei wechseln sich die Deutschen Meisterschaften in den FAI-Klassen und die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Junioren in einem zweijährigen Rhythmus ab. Im Jahr davor finden die Qualifikationswettbewerbe für die jeweiligen Meisterschaften statt.

Für die Deutschen Meisterschaften der Junioren 2014 in Zwickau hatten sich Björn Gintzel (Aeroclub Bonn-Hangelar), Michael Otzipka (LSV Bonn Rhein-Sieg) und Fabian Krause (Kölner Segelflieger) qualifiziert. Bei relativ mäßigem Wetter gab es allerdings nur wenige Wertungstage, so dass sich gemachte Fehler schlecht ausbügeln ließen. Björn Ginzel belegte in der Standardklasse unter 34 Teilnehmern den 18. Platz und konnte damit seinen Platz im C-Kader halten. Michael Otzipka kam in der Clubklasse auf den sehr guten 10. Platz unter 40 Teilnehmern. Fabian Krause schaffte es auf den 13. Platz in der Clubklasse.

Die Deutschen Meisterschaften der Frauen wurden auf dem Flugplatz Stölln-Rhinow ausgerichtet. Die junge Sabrina Vogt, welche von Cottbus in Brandenburg nun zum AC Bonn-Hangelar wechselte, schaffte es nach 4 Wertungstagen mit ihrer Libelle auf den 1. Platz und wurde damit Deutsche Meisterin 2014 in der Clubklasse.

Im Jahr 2014 standen auch die Qualifikationswettbewerbe für die zentralen Deutschen Segelflug-Meisterschaften (FAI-Klassen) in 2015 an. Qualifikationswettbewerbe gab es u.a. in Stendal und Bayreuth. Dirk Gintzel belegte in Stendal den 7. Platz und qualifizierte sich damit für die Teilnahme in der Standardklasse. Christoph Matkowski qualifizierte sich über einen 10. Platz in Bayreuth für die Teilnahme in der 18m Klasse.

Ausblick

Beide Vereine hoffen auf eine mindestens ebenso erfolgreiche Saison 2015 insbesondere aber auf gutes Abschneiden bei den Meisterschaften. Zu den einzelnen Erfolgen werden wir zu gegebener Zeit berichten.

 

 

Schwankungskorridor aufgehoben

Vor etwa 3 Jahren hat die Bezirksregierung Düsseldorf dem Flugplatz Hangelar ihre Auffassung zur Einhaltung der Platzrunde mitgeteilt. In ihrem damaligen Schreiben hat sie eine Abweichung von je 150 m rechts und links der Platzrundenlinie (Schwankungskorridor) als unbeachtlich festgelegt.

Die Fliegergemeinschaft Hangelar hat diese Festlegung schon immer als fliegerisch herausfordernd und sicherheitsgefährdend angesehen. Nachdem auf Grund der Festlegung der Bezirksregierung Bußgelder gegen Piloten wegen einer höheren Abweichung von der Ideallinie verhängt wurden, ist die Fliegergemeinschaft gemeinsam mit den betroffen Piloten gerichtlich gegen diese Regelung vorgegangen.

Noch vor Abschluss des Gerichtsverfahrens wurde ein von der Regierung des Landes NRW beauftragtes Gutachten bekannt. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass das aktuelle behördliche Verfahren potentielle Sicherheitsrisiken beinhaltet. Es bestätigt die von der Fliegergemeinschaft geäußerten Bedenken gegen die Festlegung eines Flugkorridors und die zur Überwachung der Flugpfade eingesetzten Instrumente.

Der Schwankungskorridor wurde nach bekanntwerden des Gutachtens von der Bezirksregierung Düsseldorf im Januar 2014 wieder aufgehoben. In Hangelar gelten damit wieder - wie zuvor - allein die Regelungen der Luftverkehrsordnung.

 


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